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13.05.2012

13.05.2012

Konzert in Vogtareuth

14.10.2012

14.10.2012

NEUE GEISTLICHE MUSIK 14.10.2012, Nikolauskirche Rosenheim Kammerchor Rosenheim mit VALENTIN PREISSLER – SAXOPHON JOSEF REßLE – KLAVIER TIZIAN JOST – VIBRAPHON THOMAS HAUSER – BASS

15.12.2012

15.12.2012

Charpentier Te Deum

04.04.2012

04.04.2012

PASSIONS-KONZERT Nikolauskirche Rosenheim MITTWOCH, 4.4.2012, 20 UHR

08.10.2011

08.10.2011

h-moll Messe

31.03.2010

31.03.2010

Pfarrkirche St. Nikolaus Rosenheim

Mittwoch, 31.3.2010 um 20.00 Uhr

Musik zur Passion

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25.09.2010

25.09.2010

Die Schöpfung Konzertkritik aus OVB vom 29.9.2010, mit freundlicher Genehmigung des OVB Eine festliche Schöpfung In Haydns „Schöpfung“ besingt der Erzengel Gabriel den von Gott geschaffenen irdischen Blumengarten: „Nun beut die Flur das frische Grün dem Auge zur Ergötzung dar; den anmutsvollen Blick erhöht der 

17.10.2010

17.10.2010

150 Jahre Kirche St. Peter in Schwabering Gottfried August HOMILIUS 1714-1785 Domine ad adjuvandum me festina Felix MENDELSSOHN BARTHOLDY 1809-1847 Jauchzet dem Herrn alle Welt Johann PACHELBEL 1653-1706 Der Herr ist König Carl Heinrich GRAUN 1704-1759 Herr, ich habe lieb Anton BRUCKNER 1824-1896 Locus iste 

11.12.2010

11.12.2010

Konzertkritik
mit freundlicher Genehmigung des OVB
Neue Klänge für die neue Orgel

Orgel-und Chorkonzert beschließt Orgelfestwoche in St. Nikolaus
Die Orgelfestwoche für die Reil-Orgel in der Rosenheimer Pfarrkirche St. Nikolaus endete mit einem Orgel-und Chorkonzert. Diesmal spielte die junge Carmen Jauch aus München, die, ausweislich ihrer Homepage, eine imponierende Konzerttätigkeit vorweisen kann-mit Recht, wie die Zuhörer meinten, die ihr heftig am Schluss applaudierten. Dabei überzeugte sie nicht nur mit einem schönfarbig registrierten, fröhlich-verspielten Präludium von Buxtehude BuxWV 139 und dem Bach’schen BWV 547, dessen Präludium sie beschwingt und schwingend bot und in dem sie die säulenartigen Fugen-Septakkorde geradezu triumphierend-dissonant herausstellte, nachdem sie die über fünfzig Themeneinsätze deutlich gemacht hatte: Vor allem überraschte, ja bestürzte sie mit „Annum per annum“ von Arvo Pärt. Aus dem brausenden Beginn, der zu verlöschen droht, wachsen fahl-gläserneKlänge, denen vor Angst die Luft auszugehen scheint. Nach einer langen sprechenden Pause dann eine Art Glockenspiel, worauf sich ein Riesencrescendo auf einem Ton auftürmt. Neue Klänge für
die neue Orgel!
Telemann und Vivaldi waren die Hauptkomponisten des Programms des Kammerchors Rosenheim.Die kurze Adventkantate „Nun komm der Heiden Heiland“ von Telemann mit einer prächtig punktierten Ouvertüre im französischen Imperialstil bietet vor allem den Solisten (bewährt: Ursula Preißler, Luitgard Hamberger, Richard Eschlbeck, Martin Hörberg) kleine Entfaltungsmöglichkeiten, größere das plastisch-bildkräftig komponierte „Magnificat“ von Vivaldi. Der helle Sopran präsentiert
den „spiritus“, den Geist, der Alt antwortet mit der „humilitas ancillae“, der Niedrigkeit der Magd Maria, während der Tenor Gottes Macht besingt, dazwischen betont der Chor die Tatsache, dass alle Generationen Maria preisen, lässt harmonisch kühn die Menschen Gott fürchten und stürzt mit vergnügt-potenter Monumentalität die Mächtigen vom Thron. Das Sopran-Alt-
Duett sangen Ursula Preißler und Luitgard Hamberger mit schwesterlicher Delikatesse. In dem kleinen handverlesenen
Streichorchester klangen die beiden Oboen schön kostbar.
Eine kleine Kantate in sich ist „Rorate coeli“ von Franz Xaver Brixi, das mit einem Frauensoloduett beginnt und rhythmisch prägnant und elegant die Weihnachtsfreude musikalisch vorwegnimmt, flehend-bewegt und ausgedehnt ist die Adventmotette „Ad te Domine levavi“ von Johann Ernst Eberlin, gefällig „Tollite portas“ von Michael Haydn. All dies präsentierte der Kammerchor unter der engagierten und immer animierenden Leitung von Konrad Heimbeck sicher, gut strukturiert und
wortausdeutend deutlich, so die triumphierende Nennung des Namens „Emanuel“ in der Motette“Siehe, die Jungfrau wird empfangen“ von Hermann Schroeder. Nur die Motette „Kündet es den Verzagten“ von Otmar Faulstich, geboren 1938, wirkte am Anfang etwas verzagt, als wäre der Chor über die Tatsache irritiert, dass der Komponist die sich anbahnende Erlösung in einer archaisch-herben Harmonik zu verstecken scheint.
Mit diesem Konzert hat Konrad Heimbeck, dem die neue Orgel zu verdanken ist, wieder einmal den hohen Stellenwert der Kirchenmusik in St. Nikolaus bestätigt. Die zahlreichen Freunde qualitätvoller Chormusik sahen dies auch so und spendeten lang anhaltenden Beifall, den der Chor mit der bekannten Motette „Übers Gebirg Maria geht“ von Johann Eccard beantwortete.
Rainer W. Janka

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09.05.2009

09.05.2009

Samstag, 9.5.2009,19.30 Uhr Pfarrkirche St. Nikolaus Rosenheim und Sonntag, 10.5.2009, 19.30 Uhr St. Maria Himmelfahrt – Marienberg bei Raitenhaslach  Magnificat – Geistliche Abendmusik