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Bässe gesucht

Bässe gesucht

Ab sofort sucht der Kammerchor Rosenheim langfristig Verstärkung für die Bassgruppe. Angesprochen sind Bassstimmen mit mehrjähriger Erfahrung in einem gemischten Chor genauso wie junge motivierte Sänger, die sich neben oder nach ersten Projekten im Schul- oder Jugendchor in einem etablierten Ensemble ausprobieren möchten. Mit Dirigent 

Choral Evensong an Sankt Nikolaus

Choral Evensong an Sankt Nikolaus

Zum Patrozinium der Stadtpfarrkirche Sankt Nikolaus am 6. Dezember gestaltet der Kammerchor Rosenheim unter der Leitung von Christopher Ryser wieder einen ökumenischen Choral Evensong, die traditionelle anglikanische Abendliturgie, die einem festen rituellen Ablauf folgt. Im Zentrum steht dabei der Chor, er trägt große Teile des 

Zwei Werke, zwei Klangwelten – eine gemeinsame Suche

Zwei Werke, zwei Klangwelten – eine gemeinsame Suche

An Allerseelen lässt der Kammerchor Rosenheim zwei Werke erklingen, die auf unterschiedliche Art und Weise den großen Fragen des menschlichen Daseins nachspüren: Johannes Brahms’ Motette „Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen“ und das Requiem von Maurice Duruflé.

Johannes Brahms’ Motette – auch das „kleine deutsche Requiem“ genannt – führt uns mitten hinein in die Verzweiflung des biblischen Hiob. Mit eindringlicher Strenge lässt Brahms die Stimmen aufeinander treffen, Klage und Ratlosigkeit formen ein dichtes Gewebe aus Fragen an das Leben selbst. Doch bleibt die Musik nicht im Dunkel stehen: am Ende öffnet sich ein Weg ins Licht, wenn die Stimmen in stillem Frieden verhallen – ein Innehalten zwischen Schmerz und Hoffnung.

Maurice Duruflé greift in seinem Requiem hingegen auf die alten gregorianischen Gesänge der Totenmesse zurück, die er in ein reich schillerndes, impressionistisch gefärbtes Klanggewand kleidet. Anders als in manch dramatischer Vertonung der Totenmesse steht hier nicht das Drohen des Jüngsten Gerichts im Vordergrund, sondern der Gedanke des Trostes und der Ruhe. Das Werk schließt mit den Worten „In paradisum“ – einer visionären Hoffnung auf Licht und Frieden.

So verschieden die Klangwelten dieser beiden Komponisten auch sind – Brahms’ strenge, protestantisch geprägte Motette und Duruflés katholisch-impressionistisches Requiem –, beide Werke kreisen um die Erfahrung von Leid, Vergänglichkeit und die Sehnsucht nach Erlösung. Gemeinsam spannen sie einen Bogen von der existenziellen Klage über die Fragen des Lebens bis hin zu einer Musik, die Trost spendet und Hoffnung auf Frieden schenkt.

Gemeinsam mit dem Kammerchor Rosenheim musizieren die Solisten Katharina Guglhör (Mezzosopran), Lukas Mayr (Bariton), Orgel und Orchester unter der Gesamtleitung von Christopher Ryser. Von der Empore aus verwandeln sie den Kirchenraum in eine faszinierende Klangwelt.

Dieser Text wurde teilweise mit redaktioneller Unterstützung von KI erstellt.

Unsere Auftritte im Mai

Unsere Auftritte im Mai

Am 24. Mai findet die dritte Auflage des Chorfestivals „ROSENHEIM SINGT“ statt – wie bei den ersten beiden Malen darf auch heuer der Kammerchor Rosenheim nicht im Line-up dieses musikalischen Abends fehlen. Aktuell bereiten wir uns aber nicht nur auf unseren Auftritt in der Erlöserkirche 

Lichterfüllte Motetten zu Mariä Lichtmess

Lichterfüllte Motetten zu Mariä Lichtmess

Der 2. Februar – Fest der Darstellung des Herrn, im Volksmund auch Mariä Lichtmess genannt – ist der vierzigste Tag und damit auch das Ende der Weihnachtszeit. Der Kammerchor Rosenheim gestaltet aus diesem Anlass eine Abendmusik unter dem Titel „Nunc dimittis“ – dabei handelt es 

Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage

Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage

Kaum ein anderes Werk vertont die übergroße Freude über die Geburt Christi so festlich und eindrucksvoll wie das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Auch 290 Jahre nach dessen Uraufführung in Leipzig ergreift diese Musik die Herzen der Zuhörenden und gehört seit jeher zu den musikalischen Höhepunkten des Weihnachtsfestes.

Am 26. Dezember 2024 wird der Kammerchor Rosenheim die Teile I – III des Oratoriums zur Aufführung bringen und den barocken Glanz in der Stadtpfarrkirche Sankt Nikolaus aufleuchten lassen. Dabei bilden die ersten drei Teile eine in sich geschlossene Einheit, denn Bach hat diese Kantaten auf die damaligen 3 Weihnachtsfeiertage verteilt aufgeführt. Somit erklingt dieses Werk inmitten der liturgischen Tage, für die es ursprünglich bestimmt war.

Das Barockorchester unter der Leitung von Christopher Ryser wird auf historischen Instrumenten den Originalklang der bachschen Zeit nachempfinden und gemeinsam mit den Solisten Anna-Maria Sitte, Veronika Sammer, Lukas Siebert und Manuel Adt die Geschichte und Botschaft des großen Weihnachtswunders erzählen. Bevor das Konzert um 19 Uhr beginnt, wird Pfarrer Thomas Schlichting in das Werk einführen und sowohl dessen theologische als auch musikalische Besonderheiten beleuchten.

Wir möchten Sie einladen zu diesem besonderen Fest –
auf dass Weihnachten in aller Herzen werde und Friede auf Erden.

Klangkathedralen

Klangkathedralen

Zu Beginn der Herbstferien meldet sich der Kammerchor Rosenheim mit der ersten Abendmusik der neuen Saison aus der Sommerpause zurück. Unter dem vielversprechenden Titel „Klangkathedralen“ präsentiert der Chor unter der Leitung von Christopher Ryser Werke für Chor und Orgel von Mendelssohn, Brahms, Standford u.a. Als 

Noch einmal Bach

Noch einmal Bach

Der Kammerchor Rosenheim verabschiedet sich dieses Jahr mit Werken von J. S. Bach in die Sommerpause. Am 28.07. erklingen zum 274. Todestag des großen Meisters Violinpartiten und Choräle in der Nikolauskirche. An der Barockvioline wird Yves Ytier zu hören sein. Der in Chile geborene Künstler 

Presse

Presse

Unsere letzten beiden Konzerte wurden im OVB wohlwollend kommentiert:

Zur Abendmusik Ende Februar unter dem Motto „Reminiscere“ schreibt Rainer W. Janka unter anderem:

„In ruhigem Fluss strömen […] Chorklänge durch die hallige Akustik der gut gefüllten
Nikolauskirche. „

„Ryser leitet den Chor mit weichen und fließenden Bewegungen, die Sicherheit und Vertrauen wecken.“

Hier geht’s zum kompletten Artikel.*

Zu den Bachkantaten, die am Sonntag nach Ostern mit einem Barockorchester und 4 Solisten aufgeführt wurden, schreibt Janka:

„Opulent war denn auch der Klang dieses Orchesters, insbesondere die Bassgruppe mit Cello, Violone und Theorbe; sehr beschwingt, meist ganztaktig und mit viel fröhlichem Tempo dirigierte Ryser und spielte gleichzeitig auf dem Portativ; sehr agil, lebendig und temperamentvoll spielten die Instrumentalisten. Als die ausgezeichnete und koloraturenfreudige Trompete im Eingangschor der Oster-Kantate dazustieß, war der Osterjubel komplett.“

„Der Chor hatte zwei größere Auftritte: Einmal bat er intensiv „Verleih uns Frieden gnädiglich“ und wünschte uns innig und ganz aktuell „Fried und gut Regiment“, das andere Mal stimmte er mit ein in den Jubel der Kantate zum Ostersonntag BWV 66, mit der Orchesterklangpracht wacker mithaltend. Christopher Ryser versetzte diesen im 3/8-Takt tanzenden Chor („Erfreut euch, ihr Herzen, entweichet, ihr Schmerzen!“) in beschwingten Freudentaumel.“

Wer den ganzen Artikel nachlesen möchte, kann das hier machen.*

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Abendmusik mit Werken von J. S. Bach

Abendmusik mit Werken von J. S. Bach

Am Sonntag nach Ostern lädt der Kammerchor Rosenheim wieder zur Abendmusik, dieses Mal mit Kirchenmusik von J.S. Bach. Die Kantate „Am Abend aber desselbigen Sabbats“ (BWV 42) schrieb Bach für den Ostern nach Sonntag, Quasimodogeniti, und griff die Erscheinung Jesu bei seinen Jüngern auf. Der